Strukturierte Daten (Structured Data) sind maschinenlesbare, standardisierte Angaben auf einer Webseite, mit denen Suchmaschinen und andere Systeme den Inhalt einer Seite genauer einordnen können. Google beschreibt Structured Data als Markup, das dabei hilft, den Seiteninhalt sowie Informationen über Dinge wie Organisationen, Orte, Events oder Produkte besser zu verstehen. Im GEO ist Structured Data deshalb kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um Entitäten, Eigenschaften und Beziehungen für KI- und Suchsysteme klarer lesbar zu machen.
Für Destinationen und Tourismusverbände ist Structured Data besonders wichtig, weil touristische Inhalte oft aus vielen klar unterscheidbaren Entitäten bestehen: Organisationen, Destinationen, Sehenswürdigkeiten, Events, Routen, Unterkünfte oder Ansprechpersonen. Schema.org stellt dafür passende Typen bereit, etwa TouristDestination, TouristAttraction, Place oder Organization. So kann eine Seite nicht nur für Menschen lesbar, sondern auch für Maschinen präziser interpretierbar werden.
Im GEO unterstützt Structured Data vor allem die Entitäten-Klarheit. Eine KI oder Suchmaschine versteht dadurch eher, ob eine Seite den Tourismusverband selbst beschreibt, eine konkrete Sehenswürdigkeit, ein Event oder eine touristische Route. Für eine Seite über den „Teutoburger Wald“ kann Structured Data zum Beispiel helfen, die Destination als Ort zu kennzeichnen, den verantwortlichen Verband als Organisation und eine einzelne Attraktion wie die Externsteine als eigene touristische Entität. Das erleichtert die eindeutige Zuordnung und verbessert die maschinelle Lesbarkeit der Inhalte.
Wichtig ist dabei: Structured Data ersetzt keinen guten Content. Google betont, dass die Angaben im Markup zum sichtbaren Inhalt der Seite passen müssen und dass korrektes Markup nur die Voraussetzung für bestimmte Suchfunktionen ist, nicht deren Garantie. Für GEO heißt das: Structured Data verstärkt gute, klare und belastbare Inhalte, macht schwache Inhalte aber nicht automatisch sichtbar.
